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Zusammenfassung
Vor allem durch Fernsehwerbung sind Ohrensprays bekannt geworden. Dort versprechen die in Apotheken erhältliche Produkte, den Ohrenschmalz, schnell und wirksam zu entfernen. Hinter den meisten Produkten, welche auf dem Deutschen Markt zu finden sind stehen große Hersteller, welche sehr viel Aufwand und Geld in die Forschung dieser Produkte investiert haben. Außerdem unterliegen die Ohrensprays dem Arzneimittelgesetz, wodurch sie eine besonders strenge Prüfung bestehen müssen um auf dem Markt zugelassen zu werden. Diese Punkte schaffen schon einmal vertrauen und lassen viele Menschen zu den Produkten greifen, da sie sich eine schnelle Besserung von ihnen versprechen.

Reinigen der Ohren mit Hilfe von Ohrensprays

GehörgangWill man die Ohren vom Ohrenschmalz entfernen, gibt es generell zwei verschiedene Vorgehensweisen. Die mechanische Art der Reinigung stellt dabei eine Möglichkeit dar. Das Ohrenschmalz wird dabei mechanisch aus dem Ohr entfernt, was mithilfe von Ballonspritzen oder Schlaufenwerkzeug und Löffelchen geschieht. Die zweite Möglichkeit sein Ohr von dem lästigen Ohrenschmalz zu entfernen, ist dieses zu mit Flüssigkeiten zu behandeln. So das er sich verflüssigt und von alleine aus dem Ohr kommt – so zumindest der Grundgedanke. Die wirksamste Methode seine Ohren zu reinigen ist eine Kombination dieser beiden Arten. Zum einen das Vorbehandeln des Ohrenschmalzes mit verschiedenen Hilfsmitteln, zum anderen das Entfernen mit Hilfe von Ballonspritzen oder mit für die Ohren gedachtes Besteck. Derzeit gibt es leider keine Methode, welche das Ohrenschmalz soweit einweichen und verflüssigen kann, dass es von ganz alleine aus dem Ohr herauskommt.

Funktion von Ohrenspray

Ohrensprays gehören zur chemischen Art der Reinigung. Ihr Ziel ist es, wie bei Ohrentropfen oder speziell dafür gedachten Hausmitteln, das Cerumen soweit vorzubehandeln, dass eine mechanische Entfernung des Schmalzes so einfach und gründlich wie möglich vollzogen werden kann. Die meisten Hersteller geben dies auch explizit auf ihren Verpackungen an. So ist zum Beispiel auf der Verpackung des Ohrensprays VAXOL zu lesen:“Zur Aufweichung und natürlichen Entfernung von Cerumen (Ohrenschmalz)“. Die Hersteller preisen auf keinen Fall ein Wundermittel an, welches auf magische Weise den Ohrenschmalz plötzlich verschwinden lässt.

Liest man Kundenrezensionen oder Einträge in Blogs, so kann man feststellen, dass hier zwei Lager aufeinandertreffen. Zum einen die Verwender, welche die Produktbeschreibung lesen und zum anderen die Nutzer, welche fest daran glauben, dass die Ohrensprays die ganze Arbeit übernehmen werden. Es ist verständlich, dass diese Nutzer enttäuscht sind von den Produkten und ihrem Ärger Platz machen wollen. Da die Werbung auch nicht immer genau erklärt, wie das Produkt wirkt und was für eine Reinungsleistung man mit dem Produkt wirklich erzielen kann.

Arten von Ohrenspray

Darum wollen wir vor dem Test ein wenig über die Funktion der Ohrensprays aufklären um Enttäuschungen vorzubeugen, da wie wir im Test festgestellt haben das die meisten Ohrensprays einen wirklich sehr guten Job machen und bei richtiger Anwendung, das Cerumen ordentlich entfernen können.

Auf dem Markt sind zwei unterschiedliche Typen von Ohrensprays erhältlich. Die einen werden unter dem Namen Ohrenspray und die anderen unter dem Namen Ohrenöl-Spray vertrieben. Die Anwendung beider Produkte funktioniert absolut gleich, der Unterschied liegt in den Inhaltsstoffen.

Um einiges bekannter und bei den meisten Verwendern beliebter ist das Ohrenspray. Das aus der Werbung bekannte „Audispray“ gehört zu dieser Gattung. Ohrensprays basieren auf Meersalzen. Nachdem Forscher die Ohren von Tiefseetauchern untersucht haben stellten sie fest, das Meersalz die Eigenschaft hat selbst eingetrockneten Ohrenschmalz zu lösen und weicher zu machen. Auf diesem Prinzip basieren die Ohrensprays. Durch das Sprühen von Meerwasser in das Ohr soll dies den Ohrenschmalz lösen und sich dieser anschließend leicht entfernen lassen. Dies liegt daran, dass die im Meersalz vorhandenen Ionen sowie die enthaltenen Spurenelemente in Verbindung mit einer hypertonischen Wirkung dieser Lösung biophysikalische Eigenschaften aufweisen. Das sorgt dafür, dass sie die Dissoziation und die Auflösung der Fettpartikel fördern, welche das Cerumen bilden. Da Meersalz keine Gefahren für die Ohren birgt, solange keine Verletzungen im Gehörgang vorliegen, eine sehr clevere Idee sich dieses Naturprodukt zu nutze zu machen.

Einen anderen Weg gehen die Ohrenöl-Sprays. An Stelle des Mehrwassers sprühen sie Öle in das Ohr. Wie man im Kapitel „Hausmittel zur Ohrenreinigen“ erfährt sind Öle schon lange im Einsatz um Ohrenschmalz zu lösen und zu verflüssigen, um ihn anschließend leichter entfernen zu können. Nach dieser Erkenntnis, welche schon um die letzte Jahrhundertwende bekannt gewesen sein dürfte gehen die Ohrenöl-Sprays vor. Schaut der Kunde sich die Inhalte dieser Sprays an sind immer hochwertige Öle, wie Walnussöl oder Mandelöl, zu finden. Da diese hochwertigen Öle eine besonders hohe fettlösende Kraft besitzen. Sollte in den Inhaltsstoffen solcher Ohrenöl-Sprays keine hochwertigen Öle, sondern zum Beispiel Olivenöl als Inhaltsstoff entdeckt werden – lieber stehen lassen, dann handelt es sich meist um ein minderwertiges Produkt.
Die meisten Menschen empfinden es als angenehmer sich mit Ohrensprays zu behandeln, da die Ohren nicht so verschmiert werden, wie nach einer Behandlung mit Ohrenöl. Die Reinigungsleistung der beiden hängt jedoch vom Produkt und nicht von der Art des Sprays ab.

Was es bei der Verwendung der Ohrensprays zu beachten gibt

Beim Verwenden von Ohrensprays sollte zunächst einiges beachtet werden. Zunächst sollte das Produkt unter keinen Umständen verwendet werden, wenn einer der folgenden Gesundheitszustände vorliegt:

  • Ohrenentzündung
  • perforiertes Trommelfell
  • Transtympanale Ventilation

Außerdem sollte bei der Anwendung streng nach dem Beipackzettel vorgegangen werden. Sollte einmal zu viel Ohrenspray in das Ohr gelangen, besteht kein Grund zur Panik, da das Ohrenspray dadurch nicht schädlich wird, aber auch keine erhöhte Wirkung durch die Verwendung von mehr Ohrenspray festgestellt werden kann. Sollten Sie bei der ersten Anwendung des Ohrensprays keinen Erfolg feststelle, muss einfach die Einwirkzeit erhöht werden. Das Spray braucht Zeit um seine Wirkung zu entfalten und das Ohrenschmalz zu lösen. Sich dagegen eine größere Menge des Sprays in die Ohren zu pumpen hat keinen Sinn.
Bei der Behandlung des Ohres mit Spray sollte wie am Ende der Seite genau beschrieben vorgegangen werden.

Ohrensprays und Ohrenöl-Sprays im Test

Cerustop Ohrenöl-Spray

Bewertung: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Das erste Ohrenspray in unserem Test ist das Cerustop Ohrenöl-Spray der Firma Bene Arzneimittel. Cerustop ist ein Spray, welches auf Öl basiert. Ein Blick auf die Packungsbeilage verrät, dass Mandelöl verwendet wird. Schon einmal ein gutes Zeichen, da Mandelöl zu den hochwertigen Ölen mit hoher Fettbindekraft gehört.

Erhältlich ist das Produkt sowohl in jeder Apotheke als auch im Internet, zum Beispiel bei Amazon oder in Onlineapotheken. 10 Milliliter Spray enthält eine Packung. Da diese Ohrenspray sehr ergiebig ist reicht eine der braunen kleinen Fläschchen bei gelegentlicher Anwendung mindestens drei Monate. Auf der Glasflasche sitzt der Sprühkopf auf, von welchem wir wirklich begeistert waren. Der Sprühkopf ist so gestaltet, dass das Einführen in den Gehörgang sehr leicht funktioniert und es auch bei einem sehr kleinen Hörgang kein Problem darstellt das Spray zu verwenden. Je Ohr genügt es etwa zweimal auf den Kopf zu Drücken, damit das Spray in den Gehörgang gelangt und das Ohrenschmalz gelöst wird.

Zwei Minuten haben wir das Spray wirken lassen und anschließend mit einer Spritze Wasser ins Ohr gedrückt um es auszuwaschen. Wir waren erstaunt, wie viel Ohrenschmalz das Spray in schon sehr kurzer Zeit gelöst hatte. Auch die Nachkontrolle ergab, dass die Ohren weitgehend vom Cerumen befreit waren. Beim zweiten Versuch verkürzten wir die Wartezeit auf eine Minute und spülten schon dann das Ohr aus. Dies erzielte leider kein so gutes Ergebnis wie erwartet, war aber dennoch zufriedenstellend. Das Cerustop Ohrenspray weicht das Ohrenschmalz sehr gut auf, sodass der Nutzer es mit nur wenig Aufwand einfach aus dem Ohr spülen kann. Da es sich bei dem Ohrenspray um eines handelt welches mit Öl reinigt, kann es vorkommen, das die Ohrmuschel bei der Behandlung ein wenig ölig wird. Entfernen kann man dies entweder mit einem feuchten Waschlappen oder mit einem feuchten Wattestäbchen, dabei sollte auch wirklich nur die Ohrmuschel gereinigt werden.

Von Cerustop waren wir sehr begeistert, da das Mittel sehr ergiebig ist und es sich ohne große Mühen , sowie lange Einwirkzeiten sehr gute Ergebnisse erzielen lassen. Versucht man mit dem Spray einen Ohrenschmalzpropf zu lösen sollte die Einwirkzeit beachtlich verlängert und immer wieder etwas nachgesprüht werden. Cerustop ist jedoch so zuverlässig, dass es sicherlich jeden noch so verhärteten Ohrenschmalz lösen kann, dies ist nur eine Frage der Einwirkzeit.

Audispray Adult

Bewertung: ♥ ♥ ♥ ♥

Unser zweiter Testkandidat ist das Audispray, welches vielen aus der Werbung bekannt ist. Audispray arbeitet mit Meersalz. Der Hersteller hat sich das Rezept für das Ohrenspray schon vor Jahren patentieren lassen und hat seitdem 300.000 Ohrensprays verkauft. Die Firma, welche das Produkt produziert und vertreibt, kommt aus Frankreich.
Drei verschieden Produkte hat die Firma im Portfolio ein Spray für Erwachsene, eines für Kinder und ein Ohrenspray für Babys, obwohl dies eher Ohrentropfen sind. Da auch uns die Fernsehwerbung wohl bekannt ist. Waren wir sehr gespannt auf das Produkt, da die Reinigung dort als sehr einfach beschrieben wird. Das Produkt wird in Flaschen mit 50 Milliliter Inhalt vertrieben, diese wirken auf den ersten Blick gar nicht wie ein Arzneimittel sondern könnten auch ein Creme oder ein anderes Körperpflegeprodukt enthalten. Der Inhalt der Flaschen reicht etwa für ein halbes Jahr aus, verwendet man das Spray genügsam ein bis zweimal pro Woche.

Der Sprühkopf ist sehr schön geformt, so dass man sich bei der Anwendung nicht verletzen kann, könnte jedoch ein wenig länger sein. Es erwies sich bei manchen Personen etwas schwierig den Sprühkopf sauber an den Gehörgang zu führen. Wäre dieser ein wenig länger würde dies die Prozedur vereinfachen.

Zweimal drücken wir bei der ersten Anwendung auf den Kopf der Flasche und es kommt merklich mehr Lösung aus dem Sprühkopf als beim Cerustop Spray. Die Anwendung ist dennoch nicht unangenehm, da der Sprühkopf den Inhalt recht fein zerstäubt. Wieder lassen wir die Flüssigkeit einwirken und spülen die Ohren anschließend mit einer Spritze aus. Wirklich begeistert sind wir vom Ergebnis aber nicht. Leider hat sich nur sehr wenig Ohrenschmalz gelöst. Wir versuchen es erneut und lassen das Produkt fast zehn Minuten einwirken, bevor wir mit dem Ausspülen beginnen. Dabei legen wir zusätzlich die Hand auf das Ohr um die Wirkung durch Wärme ein wenig zu verstärken. Die Einwirkzeit hat sich gelohnt, wie wir beim nächsten Spülgang feststellten. Das Spray hat das Ohrenschmalz soweit aufgelöst, dass es sehr leicht entfernt werden konnte. Überrascht sind wir, dass sich unser Ohr sehr angenehm durch das Spray anfühlt, ein Nachreinigen wie beim Spray mit Öl ist nicht nötig. Es reichte vollkommen das Ohr mit einem trockenen Tuch abzutupfen.

Ein wenig mehr hätten wir uns schon von dem Audispray erwartet, da auch unsere Erwartungen durch die Fernseherwartung in die Höhe geschraubt wurde. Doch letztendlich erledigt das Spray seinen Job, es braucht nur eine etwas längere Einwirkzeit als sein Vorgänger oder wie die Werbung suggerieren will.

VAXOL Ohrenspray

Bewertung: ♥ ♥ 

Zu guter Letzt haben wir uns das VAXOL Ohrenspray bestellt, welches wie das erste Spray in einem 10 Milliliter Fläschchen mit Sprühkopf geliefert wird. Hergestellt und vertrieben wird das Produkt von der Firma Optima, welche ihren Hauptsitz in Oberbayern hat.
Diese Spray funktioniert mit Öl, was wir bei der Bestellung nicht wussten. Erst als wir das Packet auspackten ist uns dies aufgefallen. Da wir jedoch mit dem ersten getesteten Ohrenspray, welches ebenfalls Öl als Wirkstoff, enthielt sehr zufrieden waren war diese Tatsache nicht weiter schlimm.

Zwei Minuten gaben wir dem Produkt Einwirkzeit. Auch hier war die Verarbeitung und das Design des Sprühkopfes einwandfrei, wie auch bei den anderen Produkten ist das Verletzungsrisiko mit diesem Spray marginal. Nach zwei Minuten ging es nun ans Ausspülen des Ohres, was jedoch eine herbe Enttäuschung war. Kaum Ohrenschmalz haben wir aus dem Ohr entfernen können, anfangs hatten wir uns weit mehr erhofft, da auch vom Design des Produktes das Spray sehr hochwertig wirkt. Beim zweiten Versuch ließen wir das Ohrenspray zehn Minuten arbeiten, bevor wir das Ohr mechanisch säuberten. Doch auch bei diesem Spülgang konnten wir kaum Ohrenschmalz lösen.

Ein Blick auf die Inhaltsstoffe des Sprays verrät auch woran dies wohl liegen mag. Das Öl in dem Spray ist Olivenöl, mit Olivenöl ist es zwar auch möglich Ohrenschmalz zu entfernen, aber lange nicht so effektiv wie mit hochwertigen Ölen, wie z.B. Walnuss- oder Mandelöl. Bei einem Produkt welches wir für über 9€ pro 10 Milliliter erworben haben hätten wir mehr erwartet, da das VAXUL Ohrenspray zudem das teuerste in unserem Test war.

Fazit

Ohrensprays haben leider bei viele Personen einen schlechteren Ruf als gerechtfertigt wäre. Dazu beigetragen hat sicherlich auch die TV-Werbung, welche eine Wirkung suggeriert die leider nicht erreicht werden kann. Ohrensprays leisten jedoch das was sie sollen, den Ohrenschmalz lösen und verflüssigen, damit er einfach ausgespült werden kann. Besonders begeistert waren wir von Cerustop. Dieses Spray löst den Ohrenschmalz schnell und gründlich und kann von uns nur weiterempfohlen werden. Wer jedoch das ölige Gefühl im Ohr nicht so gerne hat kann auch zu Audispray greifen. Die Einwirkzeit ist bei diesem Spray zwar höher aber es leistet gute Dienste. Abraten müssen wir leider von dem VAXUL Ohrenspray. In unserem Test hatte das Spray fast keine Wirkung, auch nicht bei erhöhter Einwirkzeit.

Generell empfiehlt es sich Ohrensprays zur Ohrenreinigung zu verwenden, da sie sehr schonend wirken. Außerdem sind sie um einiges leichter anzuwenden als Ohrentropfen. Ohrentropfen erzielen jedoch vor allem bei verhärtetem Ohrenschmalz eine bessere Wirkung und sollten bei akuten Problemen Sprays vorgezogen werden. Für die normale Reinigung empfehlen sich jedoch die Ohrensprays.

Zusammenfassung Ohrensprays

Trennstriche

Schritt für Schritt Anleitung bei der Reinigung des Ohres mit Ohrenspray

  •  Vergewissern Sie sich, dass Sie an keiner Ohreninfektion oder an einem perforierten Trommelfell leiden. Sollte dies der Fall sein, ist eine Reinigung der Ohren extrem gefährlich. Unter diesen Umständen sollte auf keinen Fall eine eigene Behandlung mit Ohrenspray ohne ärztliche Zustimmung vorgenommen werden. Symptome von Ohreninfektionen können wie folgt sein:
    • Fieber
    • Erbrechen/ Durchfall
    • Hartnäckige, ernsthafte Ohrenschmerzen
    • Übel riechende Ausfluss aus dem Ohr

Liegt eines oder mehrere diese Symptome vor sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen

  1. Bereiten Sie das Ohrenspray, sowie alles zum Ausspülen der Ohren vor. Das Ohrenspray kann in der Hand angewärmt werden, was die Behandlung angenehmer macht und das Gleichgewichtsorgan nicht verwirren kann.
  2. Führen Sie den Sprühkopf der Flasche vorsichtig zu Gehörgang. Sprühen Sie die Lösung in ihr Ohr, dabei reicht es bei den meisten Sprays zweimal zu drücken.
  3. Lassen Sie die Lösung wirken. Die Einwirkzeit kann gar nicht lange genug sein. Sollten Sie hartnäckig verhärtetes Cerumen im Ohr haben, welches mit dem Spray nicht zu lösen ist, raten wir ihnen zur Verwendung von Ohrentropfen. Sie können die Wirkung des Sprays verstärken, indem Sie ihr Ohr mit der Hand oder einer warmen Flasche leicht erwärmen.
  4. Spülen Sie nach dem Einwirken das Ohr aus, am Besten eignet sich dazu eine Ballonspritze oder eine dafür vorgesehene Spritze. Sie können das Cerumen auch mit speziell zur Entfernung von Ohrenschmalz konzipiertem Werkzeug entfernen.
  5. Spülen Sie das Ohr so lange aus, bis Sie sich sicher sind, dass die Lösung, sowie der Ohrenschmalz vollständig entfernt sind. Sollte es zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis gekommen sein, können Sie den Vorgang mit einer verlängerten Einwirkzeit wiederholen.
  6. Tupfen Sie das Ohr vorsichtig mit einem Tuch oder etwas Watte trocken.
  7. Es ist ratsam den Sprühkopf der Flasche kurz mit warmem Wasser zu reinigen, da Ohrenschmalz an diesem hängen kann welcher unter Umständen mit Bakterien belastet ist. Gereinigt sollte der Sprühkopf immer werden, wenn das Spray noch von weiteren Personen verwendet wird.
  8. Sollten Sie mit der Methode keinen Erfolg erzielen, ist es ratsam einen Arzt aufzusuchen und sich von diesem das Ohr untersuchen zu lassen.
Ohrensprays
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Ein Kommentar zu “Ohrensprays
  • 15. April 2015 at 20:16
    Permalink

    Hallo,

    ich sag mal einfach DANKE für diese super Page, bei mir wurde schon mit 8 Jahren links ein verengter Hörkanal festgestellt, der mich jetzt 42 Jahre mit sinnloser Pfropfenbildung genervt hat.

    Die Kombination Cerustop Spray, Health Enterprises Spritze und abschliessend Normison Spray habe ich heute das erste Mal ausprobiert…

    Das Ergebnis: kaum glaubhaft was da rauskam, im Waschbecken echt ekelhaft, also sensationelle Reinigungskraft…
    Nach Normison direkt danach absolut unverändertes Ohrgefühl bei 3-5 x gesteigerter Hörleistung…

    VIELEN DANK für die gemachten Empfehlungen, die ich nur unterschreiben kann (viele der vorgestellten Produkte hatte ich ebenfalls schon ausprobiert), aber eure Empfehlungen sind echt die Besten, danke…

    Reply

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